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Olympische Jugendspiele: Historische Innovationen für Lausanne 2020

News

Olympische Jugendspiele: Historische Innovationen für Lausanne 2020

Damian Gianola

Die Exekutivkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), welche sich am Sonntag, 9. Juli 2017 in Lausanne versammelte, hat eine Serie von historischen Innovationen gutgeheissen die der Entwicklung des Konzepts der Olympischen Jugendspiele zugutekommen. Diese Änderungen werden zum ersten Mal durch Lausanne 2020 implementiert, dessen Team gemeinsam mit den Internationalen Verbänden und den Nationalen Olympischen Komitees aktiv an den Reflexionen beteiligt war.

Dies war einer der Gründe welche die Stadt Lausanne und den Kanton Waadt dazu bewegt haben, sich für das Projekt der Olympischen Jugendspiele (YOG) zu engagieren: dass die Olympische Hauptstadt ein Innovationslabor für die YOG wird, sowohl auf organisatorischer wie auch auf technischer Ebene. Mit der offiziellen Bekanntmachung des IOC von einer Reihe von Änderungen, welche das erste Mal im Januar 2020 umgesetzt werden, wird dieser Gedanke nun zur Realität.
Die heute bestätigten Innovationen drehen sich um folgende drei Achsen: mehr junge Athleten, mehr Geschlechtergleichstellung und mehr innovativer Inhalt im Sportprogramm.

Mehr Qualität in den Wettkämpfen und eine totale Gleichheit der Geschlechter

Insgesamt werden 1’880 Athleten im 2020 nach Lausanne kommen. In Folge dessen wird die Konkurrenz und somit die Qualität der Wettkämpfe erhöht und die Anzahl weiblicher Teilnehmerinnen gegenüber deren männlichen Mitstreitern ausgeglichen. Zum ersten Mal werden also gleich viele Frauen wie Männer an den YOG teilnehmen. Doch das ist noch nicht alles: Dieser Zuwachs an Athleten bedeutet nicht etwa mehr Druck für die Organisatoren, im Gegenteil. Das IOC führt auch hier ein neues System ein, nämlich das der «zwei Wellen». Somit wird zwar die Anzahl Athleten erhöht, jedoch verringert sich deren Aufenthaltsdauer vor Ort. Dieses System erlaubt es somit, bedeutend mehr Athleten in einer verlängerten Dauer von drei Tagen zu empfangen. Die YOG finden nun somit vom 10. bis 22. Januar 2020 statt. Resultat: mehr Qualität und mehr Vielfalt zum selben Preis.

Ein neuer Sport im Olympischen Programm: Skitourenrennen

Auch dies war eines der Versprechen von Lausanne 2020: innovativer Inhalt vorschlagen, indem die spezifischen Kompetenzen der Region ausgeschöpft werden. In diesem Sinne war die Integration der Skitourenrennen eine Selbstverständlichkeit. Diese Sportart, die ein wichtiger Bestandteil der Tradition der Schweizer Wintersportarten geworden ist wird somit die 8. Sportart der Olympischen Jugendspiele mit Wettkämpfen (und somit Medaillen) in den Disziplinen Single, Sprint und Mixed Staffel. Die Rennen finden in Villars (VD) statt.

Patrick Baumann, Präsident des Organisationskomitees Lausanne 2020 : «Ich möchte den kommunalen und kantonalen Behörden meinen Dank aussprechen, dass sie gegenüber dem Organisationskomitee das Versprechen gehalten haben, ein Innovationslabor für die Zukunft der Olympischen Bewegung zu erschaffen. Die Region und die Olympische Hauptstadt gewährleisten die Entwicklung des Sports von morgen und ich bin sehr glücklich, dass diese Botschaft gehört und verstanden wurde. »

Ian Logan, Generaldirektor des Organisationskomitees Lausanne 2020: « Es ist ein echtes Privileg, eine Veranstaltung, dessen Zweck es ist die Innovation zu fördern indem auf die einzigartigen Fähigkeiten unserer Region aufgebaut wird zu koordinieren. Die heutige Ankündigung ist das Ergebnis eines langen Prozesses der Reflexion, dessen Resultat uns mehr denn je motiviert, in diesem Sinne weiterzumachen.Wir wollen nachhaltige und intelligente Spiele, die nicht nur für das heutige Zeitalter gemacht sind, sondern sich auch in die Zukunft projektieren : in den Wettkämpfen die Gleichstellung der Geschlechter gewährleisten, neue Wettkampfformate organisieren welche in unserer Region von Bedeutung sind, mit der Bildung und der Kultur zusammenarbeiten und sie auf allen Stufen integrieren, um die positiven Werte des Sports unter die Menschen zu bringen. Das ist das Schöne an diesem Projekt und macht die Relevanz des Ganzen aus. »

Quelle: Lausanne2020.com